Mache Deine Mitarbeiter glücklich und rede darüber.

So einfach ist Employer Branding.
Referenz Hanni Taschner

„Jessica, ich bin so happy, wie das alles gelaufen ist. Jetzt könnte sich auch für mich alles etwas entspannen.
Ich bin überzeugt davon, dass es nun so laufen wird und alles gut wird mit diesem Traum-Team und unserem Zuwachs! Ich danke dir nochmals, für eure Hilfe.“

Hanni Taschner, Inhaberin, Hannis Haar Haus Unterschleißheim

Was ist Employer Branding?

Employer Branding ist das Schaffen einer attraktiven Arbeitgebermarke. Das heißt, Employer Branding ist der Weg zu einem positiven Image als Arbeitgeber. Nicht zu verwechseln mit Produktmarketing. Das sind zwei Paar Schuhe. Es gibt viele Unternehmen, die beliebte Produkte verkaufen, aber ein lausiges Image als Arbeitgeber haben.

Was kann ich mit Employer Branding erreichen?

Das sind die vier wichtigesten Ergebnisse von gelungenem Employer Branding:

  • Bekanntheit im Markt,
  • wenig Fluktuation,
  • genügend Bewerbungen, um alle Stellen zu besetzen,
  • genügend passende Bewerbungen.

Dementsprechend gibt es meiner Erfahrung nach vier Employer-Branding-Ziele in Unternehmen. Zwei nach innen gerichtete Ziele: eine hohe Mitarbeiterbindung erreichen und Integration schaffen, d.h. alle Mitarbeiter müssen an einem Strang ziehen. Eines der größten Probleme ist, wenn Personal- und Fachabteilung nicht zusammen arbeiten.

Die beiden nach außen gerichteten Ziele sind: Bekanntheit im Markt schaffen und mehr und passende Bewerbungen erhalten. Wenn Sie nicht genügend passende Bewerbungen erhalten, kann das z.B. daran liegen, dass Ihre Stellenausschreibungen nicht genau genug formuliert sind und/oder nicht in den passenden Netzwerken veröffentlicht werden.

Wie funktioniert Employer Branding?

Employer Branding funktioniert in zwei Stufen:

  1. Mache Deine Mitarbeiter glücklich.
  2. Rede darüber.

Genau daraus ergeben sich die Ansatzpunkte. Employer Branding wirkt zuerst nach innen: Fühlen sich Ihre Mitarbeiter wohl? Wie hoch ist die Fluktuation? Empfehlen Ihre Mitarbeiter sie weiter?

Employer Branding ist also nicht (nur) „ein attraktives Gehalt“, „schöne Büroräume“ oder „Work-Life-Balance“. Alles Phrasen, mit denen Unternehmen auf ihren Karriereseiten werben. Das sind Hygienefaktoren: Sie werden, gerade von jungen Bewerbern, oft als Standard vorausgesetzt.

Employer Branding ist viel mehr. Die Kommunikationskultur muss passen, von Ihren Mitarbeitern als angenehm empfunden werden. Das Zauberwort ist Wertschätzung. Ihre Mitarbeiter müssen sich wohlfühlen. Dann sind Ihre Mitarbeiter zufrieden. Und sie bleiben. Sie empfehlen Ihr Unternehmen weiter (eine der vertrauenswürdigsten Quellen für Bewerber). Damit ist der schwerste Schritt schon getan.

Dann kommt der zweite Schritt: Die Kommunikation. Erst, wenn das Betriebsklima stimmt, sollten Sie Ihre Außenkommunikation planen.Das heißt: Sagen Sie der Welt, wie toll es ist, bei Ihnen zu arbeiten. Aber das funktioniert nur, wenn das Betriebsklima wirklich gut ist.  Nur so sind Ihre Botschaften glaubwürdig.

Eruieren Sie: Wie werden Sie als Arbeitgeber wahrgenommen? Haben Sie ein gutes Image? Oder weiß man womöglich gar nichts über Sie?

Glauben Sie mir, die Kommunikation ist das kleinere Problem ;-)

Woher weiß ich, ob das Betriebsklima gut ist?

Auch wenn Sie denken, dass Ihre Mitarbeiter glücklich sind: Sie wissen es nicht. Wir treffen immer wieder auf Unternehmen, bei denen der Chef eine ganz andere Wahrnehmung hat als seine Mitarbeiter.

Fragen Sie Ihre Mitarbeiter! Die Analyse der Mitarbeiterzufriedenheit sollte am Anfang jeglicher Employer-Branding-Bemühungen stehen. Sie erfahren, wo der Schuh drückt und können ableiten, was Sie besser machen sollten. Auch Punkte, in denen Ihre Mitarbeiter besonders zufrieden sind, sind wertvolle Datenquellen.

Wie genau Sie Ihre Mitarbeiter befragen, darüber berate ich Sie gern.

Woher weiß ich, ob mein Unternehmen ein gutes Image hat?

Dank kununu, Xing, Facebook und Co. ist heute jedes Unternehmen transparent. Internet als Segen. Oder doch als Fluch? Vor allem Unternehmen, die mit dem so genanntem Fachkräftemangel kämpfen, sollten sich für die Außenwirkung der Firma im Internet interessieren.

Ihre Mitarbeiter sprechen nicht nur mit Freunden, Bekannten und Verwandten über Sie. Sie schreiben auf kununu Erfahrungssberichte und kommentieren auf Facebook.

Ein Beispiel: Auf Xing ist ersichtlich, dass es Mitarbeiter bei Ihnen im Schnitt nur ein Jahr ‘aushalten’. Auf der Webseite sind veraltete Stellenauschreibungen und keine Bilder von Mitarbeitern. Alles Indizien, die sich für den interessierten Bewerber zu einem Ganzen zusammen puzzeln lassen. In dem Fall wohl zu einem nicht so positiven Bild…

Nehmen Sie sich also Zeit und analysieren Sie Ihr Arbeitgeber-Image. Es lohnt sich.

Meine Mitarbeiter sind zufrieden, aber wir bekommen nicht genügend Bewerbungen.

Wenn das Klima wirklich gut ist, dann hapert es sehr wahrscheinlich an der Kommunikation.

Wie attraktiv ist Ihre Firmenwebseite? Wo werden welche Stellen ausgeschrieben? Wie klingen die Stellenausschreibungen? Besuchen Sie Recruiting-Messen? Und falls ja, wie werden diese organisiert? Wie läuft der Bewerbungsprozess ab?

Das alles sind Kommunikationsmaßnahmen für mehr Bewerbungen.

In der Analyse-Phase finden wir die Schwachpunkte Ihrer Außenwirkung und definieren gemeinsam ein oder mehrere Ziele.

Was kostet Employer Branding?

Das kommt darauf an. Große Unternehmen wie Die Bahn geben für Employer Branding sechsstellige Beträge aus. Cash Out. Pro Jahr. Daneben befassen sich drei, vier Leute intern nur mit diesem Thema. In Vollzeit. Das kann ein Mittelständler natürlich nicht leisten. Und muss er auch nicht.

Die Kosten entstehen, je nachdem, an welchem Punkt Sie einsteigen. Zur Erinnerung: 1. Mitarbeiter zufrieden stellen. 2. Darüber reden.

Müssen Sie bei Punkt 1 einsteigen? Dann haben Sie einen längeren Weg vor sich. Die gute Nachricht ist, dass es viele Maßnahmen zur Verbesserung des Betriebsklimas gratis sind. Nur Willen und Mut zur Veränderungen braucht es.

Meist sind es nämlich die ganz kleinen Dinge, die ganz viel bringen. Eine demokratische, offene Kommunikationskultur beispielsweise: Dass alle Mitarbeiter vom Azubi bis zum Chef gleich behandelt werden, dass alle Mitspracherecht haben, dass ein freundlicher, respektierender Umgangston herrscht, dass alle mit anpacken, wenn etwas fertig werden muss, dass über Elternzeit nicht rumdiskutiert wird, dass alle Mitarbeiter regelmäßig abseits der Arbeit etwas zusammen unternehmen und vieles weitere mehr. In diesem Artikel beschreiben wir beispielhaft Maßnahmen und Kosten für die Besetzung von freien Azubi-Stellen.

Employer Branding ist Chefsache: Sie bestimmen, aber Sie müssen bei sich selbst anfangen.

In meinem Unternehmen hilft Employer Branding nicht.

Falsch. Sie können mit Employer Branding viel erreichen! Hier ist eine Fallstudie.

Über die Tatsache des Fachkräftemangels gibt es verschiedene Ansichten. Wenn man sich die Zahlen genau ansieht, gibt es rein rechnerisch nur in ganz wenigen Bereichen einen echten Fachkräftemangel, d.h. es gibt zu wenige Spezialisten für einen Beruf.

Meistens ist der „Fachkräftemangel“ von den Unternehmen hausgemacht. Durch „schlechte“, d.h. nicht zur Zielgruppe (den Mitarbeitern, Bewerbern) passende Kommunikationskulturen oder weil schlichtweg niemand von Ihrem Unternehmen weiß.

Martin Gaedt illustriert letzteres in seinem Buch ‚Mythos Fachkräftemangel‘ folgendermaßen: „Die meisten der 3,6 Millionen Unternehmen in Deutschland verstecken sich hinter Mauern.“ Ich habe noch niemanden getroffen, der durch Mauern schauen kann ;-)

Fachkräftemangel und Azubis

Nicht nur Ingenieure und Informatiker sind knapp. Der ‘neue’ Fachkräftemangel betrifft auch Auszubildende. In unserem Dossier habe ich Ihnen die Zahlen und Fakten aus dem Markt zusammengefasst. Und ich zeige Lösungsmöglichkeiten auf. Anhand praktischer Beispiele.

Fordern Sie bei Jessica Schmidt das komplette Dossier an.

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